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Solarwärme - Solarstrom - Heizen mit Holz - Flächenheizungen

Pressemitteilung

Sonne und Holz: Voll im Trend

Solarwärmeanlagen und Holzfeuerungen schonen die Umwelt und den Geldbeutel

Rottenburg-Oberndorf, 11. Oktober 2005. In bundesdeutschen Heizungskellern tut sich was: Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer koppeln sich von Öl und Gas ab und setzen auf Sonne und Holz. Diesen Trend bestätigt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Seit der Erhöhung der Förderung für Kombianlagen für die Raumheizung und Warmwasserbereitung auf 135 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche sind die Antragszahlen auf größere Solarwärmeanlagen deutlich gestiegen. Gleiches gilt für Pelletsfeuerungen. Im ersten Halbjahr 2005 hat die BAFA bereits 7.000 Anträge auf finanzielle Förderung durch das Marktanreizprogramm bewilligt. Dies entspricht der Anzahl aller Holzpellets-Heizungen, die im vergangenen Jahr in Deutschland neu installiert wurden.

Große Nachfrage nach Solarwärme und Biomasse

Den Aufwärtstrend bei ökologischen Heizsystemen bestätigt auch Thomas Hartmann vom Heizungs- und Solarfachbetrieb Hartmann Energietechnik in Rottenburg-Oberndorf: „Tatsache ist, im Moment gibt es eine große Nachfrage nach Solarthermie und Biomasse“. Seit Juli konnte er einen „kräftigen Anschub“ feststellen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand.

Mit derzeit 65 Cent den Liter hat Heizöl eine Rekordmarke erreicht, die vor wenigen Jahren noch undenkbar erschien. Das amerikanische Investment-Haus Goldman Sachs prognostiziert den Rohölpreis gar bei 105 Dollar je Fass, derzeit liegt er noch bei rund 65 Dollar das Fass. Diese Einschätzung wird von heimischen Instituten bestätigt. In diesen Jahren werde das Fördermaximum an billigem Erdöl erreicht, sagen zum Beispiel Experten vom Münchner Ludwig-Bölkow-Institut. Danach werde die Förderung und Weiterverarbeitung der Erdölreserven immer kostspieliger, gleichzeitig wachse der weltweite „Energiehunger“. Die steigende Nachfrage bei knapper werdenden Ressourcen mache sinkende Öl- und Gaspreise unwahrscheinlich.

Beitrag zum Klimaschutz

Neben dem positiven Effekt auf die Haushaltskasse leisten Solarwärmeanlagen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Rund 70 Prozent seiner Energie verbraucht ein Haushalt für das Heizen. Damit ist die Raumheizung für etwa 15 Prozent aller    klimaschädlichen CO 2 -Emissionen verantwortlich, hat das Bundesumweltministerium ermittelt. Bei der Wärmeerzeugung durch die Sonne entstehen keinerlei Schadstoffe, und auch bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum in seiner Lebenszeit verbraucht hat.

Für Alt- und Neubau geeignet

Solarwärmeanlagen sind technisch ausgereift und können in Alt- und Neubauten integriert werden. Mit sechs Quadratmetern Kollektoren kann der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung bereits um 60 Prozent reduziert werden. Dadurch kann ein Haushalt etwa 15 Prozent seines Öl- oder Gasbedarfs einsparen. Noch mehr spart, wer auch die Heizung solar unterstützt. Durch Heizungsmodernisierung und Einbau einer Solarwärmeanlage können die Heizkosten in deutlich höherem Masse gesenkt werden.

Auch Pelletheizungen, die als Zentral- oder Zusatzheizung eingesetzt werden können, sind vielfach erprobt. Die kleinen Presslinge aus Sägespänen und reinem Restholz haben eine hohe Energiedichte und benötigen nur wenig Lagerraum. Vollautomatische Pelletöfen sind so komfortabel zu bedienen wie konventionelle Heizsysteme. Mit ihrem formschönen Design sind sie ein Schmuckstück in jedem Wohnzimmer. Für größere Leistungsklassen gibt es Feuerungen für den Kellerraum.

Auch preislich rechnen sich die modernen Biomasseöfen. Zwar liegen sie in ihren Anschaffungskosten zunächst etwas höher, dafür ist der Brennstoff aber günstiger. Während die Kosten für Heizöl und Erdgas explodieren, sind die Pellets-Preise in den vergangenen drei Jahren stabil geblieben. Auch Versorgungsengpässe sind nicht zu befürchten. Durch neue Pelletierwerke werden die Produktionskapazitäten zurzeit deutlich ausgebaut.

Eine Alternative zu Pelletheizungen sind vollautomatische Hackgutkessel oder handbeschickte Stückholzöfen. „Aber auch Kamin- und Kachelöfen ebenso wie Küchenheizherde erleben gerade eine Renaissance“, stellt Heizungs- und Solarfachmann Thomas Hartmann fest.
 
 
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