Solarwärme - Solarstrom - Heizen mit Holz - Flächenheizungen
Pressemitteilung
Heizen mit der Sonne jetzt noch attraktiver
Bundesumweltministerium erhöht Zuschuss für Kombi-Solarwärmeanlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung auf 135 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche ab 1. Juli Rottenburg-Oberndorf, 27. Juni 2005. Eine gute Nachricht gibt es für alle Hausbesitzer und Bauherren, die künftig mit der Sonne heizen wollen: Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Förderung für Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung erhöht. Ab 1. Juli gibt es einen Zuschuss von 135 Euro anstelle der derzeit geltenden 110 Euro je angefangenen Quadratmeter Kollektorfläche. Voraussetzung ist, dass die Anlage nicht nur zur Erwärmung des Dusch- und Trinkwassers, sondern auch zum Heizen genutzt wird. Ziel des Umweltministeriums ist es, mehr Haushalte für die solare Heizungsunterstützung zu gewinnen. Der Fördersatz für reine Brauchwasseranlagen wurde von Euro 110 auf Euro 105 je angefangenen Quadratmeter gesenkt.
Rund 600.000 Solarwärmeanlagen sind derzeit auf deutschen Dächern installiert. Ein Großteil davon wird lediglich zur Erwärmung des Bauchwassers genutzt. Dabei kommt gerade der Raumheizung eine große Bedeutung zu, wenn es darum geht, den Energiebedarf und die CO 2 -Belastung zu senken. Vom gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland entfällt etwa ein Drittel auf die Raumwärme. Das heißt, für das Beheizen von Wohnungen, Büros und öffentlichen Gebäuden wird mehr Energie aufgewendet als im gesamten Verkehrsbereich.
Solares Heizen in Alt- und Neubau
Der Verband der Solar-Einkaufsgemeinschaft e.V. weist darauf hin, dass die solare Heizungsunterstützung nicht nur für Neubauten ideal ist, sondern auch in Altbauten integriert werden kann. „Es gibt immer eine Lösung, einen Sonnenkollektor zu installieren“, bestätigt Thomas Hartmann, 1. Verbandsvorsitzender, „auch wenn das Haus anfänglich nicht dafür geeignet zu sein scheint.“ Aus seiner über zehnjährigen Erfahrung weiß er von Solarfassaden, Balkonbrüstungen, Dachaufständerungen, Seitenflächen von Giebeln, Gartenhäuschen, die eigens für die Solaranlage errichtet wurden, und anderen findigen Lösungen zu berichten, wenn das „perfekte“ Dach mit einer optimalen Südausrichtung und Dachneigung nicht gegeben war. „Auch für den Solartank zur Speicherung der Klima schonenden Wärme gibt es immer einen Weg in den Heizungskeller“, so Hartmann weiter. Passt dieser nicht in einem Stück ins Haus, können zwei oder mehr kleinere Tanks als so genannte Satellitenspeicher installiert werden. Oder der Großspeicher wird gleich in Einzelteilen angeliefert, so in den Keller hinunterbefördert und erst hier zusammengeschweißt.
Die rund 140 Solarfirmen und –berater in Bayern und Baden-Württemberg, die dem Verband der Solar-Einkaufsgemeinschaften e.V. angehören, sind seit vielen Jahren auf Heizen mit Sonne und Holz, Solarstrom, Biomasseheizungen, Flächenheizsysteme und Sonnenhäuser spezialisiert. Für ihre Kunden realisieren sie unter anderem Solarheizungen, die bis hin zu 100 Prozent des Heizenergiebedarfs solar decken. |